Wettbewerbswidrige Kundenabwerbung (Entwurf)


Kundenakquise im Haifischbecken – wenn der Wettbewerb unlauter wird


Österreichs Hauptattraktion im Winter, die Skigebiete, sind heiß umkämpftes Terrain für Axess und Skidata, Anbieter von Zugangssystemen für Skipisten. Skidata warb einen Großkunden von Axess ab, indem sie diesen durch Fotos von einer vorgeblichen Sicherheitslücke im Konkurrenzsystem überzeugte, die sie von einem Skiliftmitarbeiter erhalten hatte (salzburg.orf). Da der Mitarbeiter diese Bilder und Informationen freiwillig aushändigte, wurden die Ermittlungen zu wettbewerbswidriger Kundenabwerbung eingestellt. Jedoch darf Skidata wegen einer einstweiligen Verfügung nicht mehr mit diesen auf unlautere Weise beschafften Informationen Kundenabwerbung betreiben – ein kleiner Sieg für Axess.

 

Was Privatleute oft kaum wahrnehmbar berührt, ist für Unternehmer und Arbeitgeber nicht selten ein Fall zum Haareraufen. Hat man sich erst einmal einen großen Kundenstamm zugelegt, ist die Arbeit noch lange nicht getan, denn die Konkurrenz schläft nicht und schreckt bisweilen nicht davor zurück, unkoschere Mittel einzusetzen, um die heiß umgarnten Kunden für sich zu gewinnen. Für einen Nachweis über solche wettbewerbswidrigen Machenschaften ist oft mehr gefragt als offene Augen gegenüber den Mitbewerbern: Ein Einsatz der Kurtz Wirtschaftdetektei Hagen erledigt hier – und in unseren Nachbarländern Deutschland und Österreich –, was einzelnen Unternehmen und Arbeitgebern nicht möglich ist.


Ermittler aus Hagen erklären: Welche Abwerbung von Kunden ist legal und welche nicht?


Grundsätzlich ist eine Kundenabwerbung nicht illegal, sondern Teil des Wettbewerbs auf allen möglichen Märkten, wie auch der BGH in mehreren Fällen entschied (omsels.info). Jedoch wird eine Abwerbung illegal, wenn sogenannte „Unlauterkeitsumstände“ bestehen (ebd.), die zum Beispiel bei einem Abfangen von Kunden entstehen: Es handelt sich um keine Abwerbung, sondern um ein Abfangen der Kunden, wenn im Eingangsbereich (Bürgersteig vor dem Grundstück) zu beispielsweise einem Nagelstudio Handzettel verteilt werden, die Werbung für ein anderes Nagelstudio enthalten. Denn durch eine solche Abwerbung der Kunden wird das geschädigte Nagelstudio an der Ausübung seiner Arbeit gezielt gehindert (vgl. lareda). Derartiges unlauteres Verhalten kann selbstverständlich durch die Arbeit unserer Hagener Privatdetektive fotografisch, mit Videos und schriftlich dokumentiert werden. 

 

Genauso wettbewerbswidrig ist es, wenn zum Beispiel ein Automobilkaufmann bei Beendigung seines Arbeitsverhältnisses in einem Autohaus die Kunden und Kontakte der dort bestehenden Adresskartei anschreibt, um diese über seine neuen Kontaktdaten und Adresse etc. zu informieren, mit dem Ziel, selbstständig oder in einem anderen Unternehmen für diese tätig zu werden (business-netz). Ein Sonderfall tritt allerdings ein, wenn der Kaufmann sich an einzelne Kundenadressen erinnert und diese somit „aus dem Kopf“ anschreibt (anwalt.de). Besonders schwerwiegend wird die Tat jedoch, wie oft von unseren Wirtschaftsermittlern in XX bei Fällen von Industriespionage oder Wettbewerbsbetrug beobachtet, wenn der entsprechende Automobilkaufmann in seinem alten Vertrag eine Geheimhaltungsklausel oder ein nachvertraglich wirksames Wettbewerbsverbot unterzeichnet hat. Dieser Vertragsbruch wird mit Freiheitsstrafen von 2 bis 5 Jahren oder mit Schadensersatzzahlungen geahndet, die jedoch bereits vertraglich festgesetzt worden sein müssen, um vor Gericht Bestand zu haben (advocatio). Schließlich lässt sich der entstandene Schaden schwer bemessen.


Weitere Beispiele von Unlauterkeit bei der Kundenabwerbung


Außerdem ist es unlauter, Kunden in Bedrängnis zu bringen, sodass diese sich besonders schnell für ein undurchsichtiges Angebot entscheiden müssen; des Weiteren sind Abwerbungen wettbewerbswidrig, wenn sie zu einem Vertragsbruch mit dem vorherigen Anbieter führen oder wenn der bisherige Anbieter der Leistung bei dem Kunden durch Verleumdung, Falschaussagen und Verzerrung der Wahrheit herabgesetzt wird. Die Privatdetektive aus der Hagen erinnern sich hier an eine Burger-King-Werbung von 1998, bei der damit geworben wurde, dass bei einer Marktforschung unter der Deutschen Bevölkerung ermittelt wurde, dass der Whopper "besser als der BigMac" des Konkurrenten McDonald’s sei (werbepsychologie). 

 

Unsere Hagener Wirtschaftsermittler weisen darauf hin, dass auch irreführende Angaben sowie Irreführung durch Unterlassung – zum Beispiel nicht aufzuklären, dass man nicht mehr bei Anbieter A angestellt ist, sondern inzwischen eine eigene Firma führt oder bei Anbieter B beschäftigt ist – als wettbewerbswidrig im Sinne des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) angesehen werden (anwalt.de). Auch die Art der Kontaktaufnahme zu den Kunden kann unter Umständen unlauter sein, wenn sie beispielsweise belästigend und gegen die (mitunter nur mutmaßliche) Einwilligung des Kunden geht.


Wer kann unsere Wirtschaftsdetektei aus Hagen beauftragen?


Grundsätzlich kann erst einmal jeder, der ein berechtigtes Interesse an einem Ermittlungsergebnis unserer Detektive in Hagen hat, die Kurtz Detektei beauftragen. Wenn es sich um wettbewerbswidrige Kundenabwerbungen handelt, sind unsere Klienten größtenteils Firmen, die ehemalige Angestellte observieren lassen wollen, um ihnen beispielsweise nachzuweisen, dass sie Adresskarteien des ehemaligen Arbeitgebers übernommen haben und diese nun für eigene Zwecke als direkte Mitbewerber ausnutzen. Außerdem ermitteln unsere Hagener Wirtschaftsdetektive, ob Vertragsbruch und Nicht-Einhaltung der Geheimnisvereinbarung vorliegen, die sich auf die Schwere der Tat und ihrer Bestrafung auswirken. 

 

Auch Unternehmen, die durch Konkurrenten wettbewerbswidrig an der Ausführung ihrer Leistungen gehindert werden, wodurch ihnen Kunden oder Klienten abhandenkommen, wenden sich an uns, um ihre Verdächtigungen gerichtsverwertbar und eindeutig dokumentiert zu wissen. Unseren Privatermittlern stehen dabei verschiedene Strategien zur Verfügung, die wir im Detail gerne jederzeit mit Ihnen als Auftraggeber besprechen können. Darunter fallen Observationen, analoge und digitale Recherchen, Befragungen vor Ort sowie Legendenbildung zur Informationsakquise und in Sonderfällen auch IT-Forensik – wenn beispielsweise nachgewiesen werden soll, dass die unlautere Kundenabwerbung noch vor der Kündigung an einem firmeneigenen PC oder Tablet stattgefunden hat.


Beauftragung unserer Privatdetektei für Hagen und das Sauerland


Sollten Sie vermuten, Opfer eines unlauteren Wettbewerbs geworden zu sein, oder eine wettbewerbswidrige Kundenabwerbung beobachtet haben, diese aber noch nicht gerichtssicher beweisen können, dann wenden Sie sich vertrauensvoll an die Kurtz Wirtschaftsdetektei aus Hagen. Wir beraten Sie zeitnah, professionell und fallbezogen über unseren und Ihren Handlungsspielraum. Sämtliche Beweise werden legal erworben und sind damit gerichtsverwertbar, unsere Ermittler sind IHK-zertifizierte und erfahrene Detektive und unser Einsatzgebiet liegt nicht nur in der Region, sondern wir sind bundesweit, europaweit und weltweit einsatzbereit. Sie erreichen uns über unser Kontaktformular, per Email (kontakt@kurtz-detektei-hagen.de) oder telefonisch unter der folgenden Rufnummer: 02331 7388 002.