Detektiv-Ermittlungen bei Stalking | Nachstellung


Nachdem Roland B. seine Ex-Freundin über vier Jahre hinweg pausenlos und immer aggressiver belästigt hatte, endete sein Stalking am 16. August 2016 mit der Ermordung der Architektin. Mit einem Buchbindermesser lauerte B. ihr an ihrem Hauseingang auf und stach 18-mal auf sie ein (abendzeitung). Aufgrund der andauernden Belästigungen und des „Klimas der Angst“ (sueddeutsche) im Leben der 45-Jährigen entschied das Landgericht München am 2. November 2017 auf eine lebenslange Haftstrafe, die aufgrund der Schwere der Tat und der niederen Beweggründe des Angeklagten auch nach 15 Jahren nicht aufgehoben werden wird (abendzeitung). 

 

Die Ermittler der Kurtz Detektei in Hagen arbeiten immer wieder mit Stalking-Opfern zusammen, die nicht mehr weiterwissen: Die Möglichkeiten eines Kontaktverbots und Anklagen bei Polizei und vor Gerichten wurden ausgeschöpft, aber der Stalker ist weiterhin wahnhaft auf sein Opfer fixiert und lässt sich weder von Verhaftungen, noch von polizeilichen oder therapeutischen Beratungsgesprächen beeindrucken. Auch unsere Privatdetektive sind natürlich an die gesetzlichen Bestimmungen gebunden und können nur in der Legalität agieren; dennoch hilft es den Opfern zu wissen, dass sie gehört und unterstützt werden. Denn wir helfen nicht nur bei der Beweisbeschaffung für weitere Gerichtsverhandlungen, sondern konfrontieren die Täter auch auf Wunsch unserer Klienten, um sie von weiteren Aktionen abzuhalten.


Jahrelanges Stalking und dennoch keine Möglichkeit, den Tätern Einhalt zu gebieten


Immer wieder enden Stalking-Fälle mit dem Tod der gestalkten Personen – sei es ein Selbstmord aus Verzweiflung oder ein Mord des besessenen Stalkers an seinem Opfer. Während die Täter erst nach dem Mord durch Gefängnisstrafen von weiteren Gewalttaten abgehalten werden, kann von Seiten der Justiz während des Stalkings häufig nicht viel ausgerichtet werden: Kontaktsperren und Verurteilungen zu Geldstrafen gießen oftmals nur noch Öl ins Feuer der Stalker. Diese gehen häufig umso gerissener und brutaler vor, um ihre Opfer zu terrorisieren; wiederholte Anrufe, Klingelstreiche über Nacht, Belästigungen und Auflauern vor der Wohnung, am Arbeitsplatz, bei Freunden. 

 

Die Opfer sind, nachdem sie sämtliche gesetzlich möglichen Wege gegangen sind, oft hilflos und auf sich alleine gestellt, weil die Polizei ohne dokumentierte Straftaten nicht gegen die Stalker vorgehen kann. Unsere Münchner Detektei jedoch ist auch in solch schweren Fällen einsetzbar, um die Täter zu konfrontieren, gerichtsverwertbare Beweise zu sammeln und mit Polizei und Gerichten zusammenzuarbeiten, damit den Opfern die Möglichkeit zurückgegeben wird, ihr Leben lebenswert zu gestalten. 


Wenn aus bloßer Aufmerksamkeit oder unverbindlichen Romanzen Psychoterror und Angst werden


Eine im Jahr 2015 anberaumte Studie fand heraus, dass zwei Drittel der Stalker männlich und zwei Drittel der Stalking-Opfer Frauen sind – von den befragten Frauen gaben 20 % an, bereits mindestens einmal gestalkt worden zu sein (welt). In 40 % der Fälle waren die Täter Ex-Partner oder hatten zumindest einige Dates mit ihren späteren Opfern verbracht. Aber auch der Anteil von Freunden, Nachbarn oder Kollegen, die zu Stalkern werden, ist nicht zu vernachlässigen: Immerhin in 22 % der Fälle sind sie es, die das Leben ihrer Opfer zur Hölle machen, während völlig Fremde nur 14 % der Stalkingfälle ausmachen. 


Wie kann Stalking aussehen? Privatermittler aus Hagen nennen Beispiele


Stalking muss nicht unbedingt nur das in der englischen Namensbedeutung enthaltene "Nachstellen", Auflauern und Verfolgen einer Person sein; es kann auch in Form von andauerndem Telefon-, Email- und SMS-Terror erfolgen, durch Verleumdungen und Erpressungsversuche bei Kollegen, Freunden oder neuen Partnern, als Psychoterror durch hetzerische Plakate oder Graffitis in der Wohngegend und auf dem Arbeitsweg des Opfers. Die Kreativität der Täter ist auch nach Erfahrung unserer Wirtschaftsdetektive in Hagen schier unendlich; die Hauptsache ist, dem Opfer bewusst zu schaden. 

 

Jede Art der Belästigung durch permanente Anwesenheit der Stalker ist eine Einschränkung der Lebensqualität der Opfer, die sich vor Angst kaum aus dem Haus trauen, deren Karrierechancen durch Verleumdungen eingeschränkt werden, die sich aus Furcht zu einem Umzug in eine weit entfernte Stadt gezwungen sehen. Da sich die Täter durch Verhaftungen, Geldbußen und Verwarnungen der Gerichte nicht sonderlich beeindrucken lassen, fühlen sich die Opfer oft verzweifelt und machtlos, obwohl sie sich nicht nur bei Freunden und Familie Kraft und Rat holen können, sondern auch in den Händen der Hagener Wirtschaftsdetektive gut aufgehoben sind.


Stalkerin versucht, Detektei zu beauftragen


Nicht schlecht staunten unsere Ermittler aus Hagen, als sie vor nicht allzu langer Zeit von einer jungen Frau beauftragt wurden, ihren angeblichen Verlobten zu observieren und festzustellen, ob er sie "betröge", um nur kurz nach der ersten Kontaktaufnahme der Dame zu erkennen, dass es sich bei ihr um eine Stalkerin handelte. Tatsächlich wollte sie ihrem Ex-Freund nachstellen und sich von unserer Detektei in Hagen die Arbeit erleichtern lassen. Nicht nur forderte sie eine Rund-um-die-Uhr-Observation ihres Ex-Partners, sondern auch fotografische und Video-Beweise seiner Treffen mit anderen Frauen. 

 

Da unsere Detektei aber stets vor Annahme eines Auftrags das berechtigte Interesse der eventuellen Auftraggeber prüft, war schnell klar, dass die Frau mit ihrem Ex-Partner weder in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebte, noch gemeinsame Konten führte. Daher hatte sie nicht nur kein Recht auf Auskunft über den jungen Münchner, sondern bewegte sich auch bei den gewünschten Einsätzen unserer Ermittler in der Illegalität – so forderte sie zum Beispiel gesetzlich verbotene Fotos hinein in die Wohnung des Mannes, Informationen über seine Krankenakte, Gehaltsschecks etc. Selbstverständlich wurde der Auftrag dieser wahnhaften Frau von uns abgelehnt und der betreffende Mann über die Anfrage seiner Stalkerin informiert. 


Beauftragung der Kurtz Privatdetektei in Hagen


Wenn Sie oder geliebte Menschen aus ihrer Umgebung von einem Stalker terrorisiert werden, sie aber nichts gegen die Belästigungen ausrichten können, helfen Ihnen unsere Wirtschaftsdetektive aus Hagen sofort – wir sind professionell und diskret, erfahren im Umgang mit Stalking-Opfern und nehmen uns für Sie und Ihren Fall ausreichend Zeit. Wir unterstützen Sie bei der Beweiserbringung vor Gericht, bei der Entfernung und Unterbindung von Hetzkampagnen oder verleumderischen Plakaten, bei Konfrontationen mit dem Täter und begleiten Sie auf Wunsch mit Personenschützern. Sie erreichen uns zu unseren Geschäftszeiten von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr sowie am Wochenende und feiertags von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Den Kontakt können Sie per Email (kontakt@kurtz-detektei-hagen.de), mit unserem Kontaktformular oder telefonisch unter der folgenden Rufnummer herstellen: 02331 7388 002.